Ein Pakt der Liebe
Es war wieder einmal soweit,
der Tag kam unaufhaltsam mir entgegen,
wie ein Schleier legte sich das Licht über die Wälder der Täler,
ein Lied so elegant wie des Wolfs trab,
ich stand nun auf, schaute, durch Fenster den Glanz des Morgentau`s,
wie das funkeln des Diamanten in reinster Form,
es zog mich unaufhaltsam der Tür entgegen wie Magneten,
als dem Wald ich mich näherte, durchzogen von Missgefühlen,
ein Wolf ich seh, mit ihm ich geh,
er mir Geheimnissen offenbart.
Die Zeit die ich vergass holte mich mit eiskalter Hand zurück
als der Wolf verunglückt,
so schön der Tag begann, dass Ende mich gewarnt,
der Mensch in seiner Tücke,
nicht Gutes ihm nach rücke.
Als der Wolf durch Menschen Hand mich verliess,
in trauer mich zurück liess,
die letzte Ehre ich erwies,
ab diesem Tage ist nichts mehr gleich,
ersehne meiner Tage Ende,
denn ich kann und will nicht mehr in dieser Welt mein Dasein Leben.
 Von Ranek der Wolf
 
Schicksal
Was heisst den Schicksal,
dieser Weg der zum verderben oder Glück uns führt,
Ist es, wie man sagt, ein Weg von vielen geleitet vom Manuskript der Zeit,
der unausweichlichen Zukunft die vom Winde getrieben,
wer weiss, ob es das Schicksal gibt.
 Von Ranek der Wolf
 
Finstere Tage
Als am jenen Tage Karl befahl den Wolf zu Jagen,
begann die Finsterste Zeit der Menschheit.
Hoch zu Pferd oder mit dem Hunde,
immer unfair dem Wolf gegenüber,
schlachtete er,
einen nach den anderen,
mit Fallen oder Schlingen,
Giften oder Jägern,
der Wolf die eine Pest schon für ihn war,
musste sich, um zu überleben,
zurück in tiefe Wälder,
die der Mensch noch nie gesehen,
denn dort, er sicher noch ist,
doch wie lang, der Feldzug dauert,
den Wolf besiegt er nicht,
selbst in hundert Jahren,
den Wolf noch lebt,
in unseren Herzen ein leben lang,
und wer den Wolfe nahesteht,
wird im Paradies bei ihm sein,
in alle Zeit sind sie zuzweit.
 Von Ranek der Wolf
 
Mountain view
So schön der Himmel ist,
in der Wiege des Mondes licht,
durchstreifen Wesen wie du und ich,
die Nacht in ihrer Pracht,
wenn man diese Schönheit und Friede sieht,
vergisst man mancher Probleme Grund.
 Von Ranek der Wolf
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